Wissenschaft: GVO sollen ein größeres Potenzial besitzen, natürlich vorkommende Arten zu verdrängen

   Gen-Lex: Strenges Bewilligungsverfahren statt Teilmoratorium
Schweiz: Fünfjähriges Moratorium für GVO in der Landwirtschaft
EU-Kommission präsentiert Forschungsarbeiten zu GVO
Die Europäische Kommission hat eine Übersicht über die Ergebnisse von Forschungsarbeiten zu GVO (gentechnisch veränderte Organismen) veröffentlicht, die von ihr unterstützt und zwischen 1985 und 2000 durchgeführt wurden.

US-Wissenschaftler der Universität Purdue kommen in einem Risikoanalyseprojekt zu dem Ergebnis, dass bei der Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) eine grösseres theoretisches Risiko besteht, die dort (natürlich) vorkommenden Populationen zu verdrängen.
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Die Umsetzung der Konzepte für die Erhaltung einzelner Kulturen sowie die Öffentlichkeitsarbeit stehen in den nächsten vier Jahren im Vordergrund. Mit der Umsetzung des nationalen Aktionsplanes leistet das BLW einen wichtigen Beitrag zum Weltaktionsplan der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).

Pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft bilden die natürliche Grundlage für die Ernährungssicherheit. Sie sind für den Menschen lebenswichtig. Die Schweiz verfügt aufgrund ihrer geografischen Lage und der kulturhistorischen Entwicklung über ein einzigartiges genetisches Reservoir. Der im Juni 1996 verabschiedete Weltaktionsplan der FAO ist in der Schweiz im Rahmen des NAP konkretisiert. Der NAP ergänzt die bestehenden agrarpolitischen Massnahmen und Anstrengungen im Bereich der Biodiversität. Seit 1999 wurden im Rahmen der 4-jährigen Pilotphase, in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen (SKEK), die für die Umsetzung des NAP notwendigen Strukturen erarbeitet. Die Inventarisierung der Kultur- und Nutzpflanzen kam gut voran, das Projekt stiess auf grosse Resonanz.

In der zweiten Phase des NAP (2003-2006) sollen jetzt alle Kultur- und Nutzpflanzen auf denselben Stand bezüglich Inventarisierung, Erhaltung und Dokumentation gebracht werden. Wo bereits Erhaltungskonzepte erarbeitet wurden, sollen diese in erster Priorität umgesetzt werden. Zudem soll die Bevölkerung vermehrt auf die Bedeutung der Biodiversität aufmerksam gemacht werden. Sie soll mehr wissen über Anbau, Verwertung und Eigenschaften der Kultur- und Nutzpflanzen sowie den Nutzen der Agrobiodiversität. 

9. Ruedi Spöndlin, Jurist und Redaktor in Soziale Medizin 

Szenario 2: männliche Fische, die auf Grund einer genetischen Veränderung größer werden, sich öfter paaren und länger leben, aber gleichzeitig weniger fruchtbar sind, könnten die Wildpopulation innerhalb von 20 Generationen ablösen. 

Schweiz: Haftungsfragen im Gen-Lex geregelt
Der Ständerat hat noch offene Haftungsfragen im Gen-Lex geregelt und das Gesetz verabschiedet. Wer einer Behandlung mit GVO-Medikamenten im Wissen um deren Wirkung zustimmt, kann nach diesem Gesetz bei unerwünschten Nebenwirkungen den verschreibenden Arzt nicht rechtlich belangen.