Schweiz: Stärkung der adulten Stammzellforschung durch den Schweizer Nationalfond

   Adulte Stammzellen zeigen im Tierversuch Pluripotenz
Schweiz: Ja zur Forschung mit embryonalen Stammzellen
Schweiz: Nationale Ethikkommission (NEK) hat ihre Stellungnahme zur Forschung an embryonalen Stammzellen veröffentlicht
Die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin hat am 18. Juni 2002 ihre Stellungnahme zur Forschung an embryonalen Stammzellen vorgelegt. Die inhaltliche Übereinstimmung mit der Gesetzesvorlage der Regierung, die sich derzeit in der Vernehmlassung befindet, ist gross. 2002-06-25

Das Nationalfond Projekt 46 (NFP 46) stellt 3.5 Millionen Franken für neue Projekte im Rahmen des NFP „Implantate und Transplantate“ zur Verfügung.

Die Umsetzung der Konzepte für die Erhaltung einzelner Kulturen sowie die Öffentlichkeitsarbeit stehen in den nächsten vier Jahren im Vordergrund. Mit der Umsetzung des nationalen Aktionsplanes leistet das BLW einen wichtigen Beitrag zum Weltaktionsplan der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).

Pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft bilden die natürliche Grundlage für die Ernährungssicherheit. Sie sind für den Menschen lebenswichtig. Die Schweiz verfügt aufgrund ihrer geografischen Lage und der kulturhistorischen Entwicklung über ein einzigartiges genetisches Reservoir. Der im Juni 1996 verabschiedete Weltaktionsplan der FAO ist in der Schweiz im Rahmen des NAP konkretisiert. Der NAP ergänzt die bestehenden agrarpolitischen Massnahmen und Anstrengungen im Bereich der Biodiversität. Seit 1999 wurden im Rahmen der 4-jährigen Pilotphase, in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Kulturpflanzen (SKEK), die für die Umsetzung des NAP notwendigen Strukturen erarbeitet. Die Inventarisierung der Kultur- und Nutzpflanzen kam gut voran, das Projekt stiess auf grosse Resonanz.

In der zweiten Phase des NAP (2003-2006) sollen jetzt alle Kultur- und Nutzpflanzen auf denselben Stand bezüglich Inventarisierung, Erhaltung und Dokumentation gebracht werden. Wo bereits Erhaltungskonzepte erarbeitet wurden, sollen diese in erster Priorität umgesetzt werden. Zudem soll die Bevölkerung vermehrt auf die Bedeutung der Biodiversität aufmerksam gemacht werden. Sie soll mehr wissen über Anbau, Verwertung und Eigenschaften der Kultur- und Nutzpflanzen sowie den Nutzen der Agrobiodiversität. 

9. Ruedi Spöndlin, Jurist und Redaktor in Soziale Medizin 

Szenario 2: männliche Fische, die auf Grund einer genetischen Veränderung größer werden, sich öfter paaren und länger leben, aber gleichzeitig weniger fruchtbar sind, könnten die Wildpopulation innerhalb von 20 Generationen ablösen. 

Einsendeschluss für Forschungsgesuche: 30. August 2002. 

Schweiz: Bundesgesetz zur Forschung an embryonalen Stammzellen geplant
Der Schweizer Bundesrat hat entschieden, für die Forschung an menschlichen Embryonen ein eigenes Bundesgesetz zu schaffen. Ursprünglich war vorgesehen, diese Frage im Bundesgesetz über die Forschung am Menschen zu regeln, das sich derzeit in Ausarbeitung befindet. Angesichts der Aktualität der Frage erteilte der Bundesrat dem Eidgenössischen Departement des Innern jedoch den Auftrag, ein gesondertes Bundesgesetz über die Forschung an Embryonen zu erarbeiten.