Zwei Schweizer Krebsforscher ausgezeichnet

   Amerikanischer Wissenschaftspreis für Forscher von Novartis
Schweiz: Drei Preise in Folge für Wissenschaftler vom Friedrich-Miescher-Institut
Zellforscher erhalten Nobelpreis für Medizin
Den 100. Nobelpreis für Medizin teilen sich der US-amerikanische Forscher Leland Hartwell vom Fred Hutchinson Cancer Research Center (Seattle) und seine britischen Kollegen Paul Nurse und Tim Hunt vom Imperial Cancer Research Fund (London). Wie die Nobel-Versammlung am Karolinska-Institut am 8. Oktober in Stockholm bekannt gab, erhalten die drei Wissenschaftler den Preis für ihre gemeinsamen Entdeckungen zur „Kontrolle des Zellzyklus“.

Die Schweizerische Krebsliga (SKL) zeichnet zwei Krebsforscher mit dem Robert Wenner-Preis 2001 aus. Beide Wissenschaftler haben zum Fortschritt in der Krebstherapie beigetragen. Die Entwicklung künftiger Krebsmedikamente sowie die Stärkung der körpereigenen Abwehr gegen Krebszellen profitieren direkt von den preisgekrönten Forschungsarbeiten.

Der Robert Wenner-Preis, der mit

200'000 Franken dotiert ist, geht je zur Hälfte an Wilhelm Krek aus Basel (Friedrich-Miescher-Institut) und Pedro Romero aus Lausanne (Institut Ludwig der Universität Lausanne). Naturwissenschaftler Krek wird für seine Verdienste bei der Erforschung von Störungen der Zellteilung ausgezeichnet. Facharzt Romero wird für seine Verdienste bei der Erforschung der onkologischen Immuntherapie geehrt.

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Grossbritannien: "Grünes Licht" fürs Klonen menschlicher Stammzellen
In Grossbritannien soll das therapeutische Klonen mit Stammzellen von menschlichen Embryonen erlaubt werden. Dies empfiehlt ein Bericht der führenden wissenschaftlichen Berater der Regierung, der am 16. August in London vom Gesundheitsministerium veröffentlicht wurde.
Blutstammzellen aus dem Bioreaktor
Schweiz: Studie über Nanowissenschaften in der Medizin