U.S.A.: Vorsitzender einer Ethikkommission verklagt

   Schweiz: Bundesrat setzt nationale Ethikkommission für die Humanmedizin ein
Klonverbot für Menschen
Schweiz: Ja zur Forschung mit embryonalen Stammzellen
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) will die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen (ESZ) zukünftig unterstützen. Entsprechende Projekte müssen aber strenge Bedingungen erfüllen. Dies hat der Stiftungsrat an seiner ordentlichen Sitzung vom 28. September entschieden. Ein dem SNF vorliegendes Projekt von Genfer Forschenden entspricht diesen hohen Anforderungen und wird vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Gleichzeitig mit seinem grundsätzlichen Ja zur ESZ-Forschung empfiehlt der SNF dem Gesetzgeber, die Forschung mit menschlichen ESZ gesetzlich klar zu regeln.

Im vergangenen Jahr ist der Amerikaner Jesse Gelsinger im Verlauf einer Gentherapie verstorben. Er litt an einem erblichen Enzymmangel der Leber. Sein Vater Paul Gelsinger hat nun den Chef der zuständigen Ethikkommission, Arthur Caplan, verklagt.

Jesse Gelsinger hatte an einer Gentherapie-Studie an der University of Pennsylvania (Penn) teilgenommen, die von einer Ethikkommission genehmigt und begleitet worden war. Arthur Caplan, Philosoph und Bioethiker, ist Vorsitzender der Penn-Ethikkommission. Daher sei er, laut Paul Gelsinger, mitverantwortlich für die von ihm genehmigte Studie. Nach Auffassung Gelsingers kam es beim Verlauf der Studie zu zahlreichen Verstössen gegen wissenschaftliche und ethische Standards.

Umstrittene Embryonen-Forschung wird in Frankreich erlaubt
In Frankreich wird die Nutzung menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken erlaubt. In der Pariser Nationalversammlung zur Revision des Bioethik-Gesetzes wurde nach einer viertägigen Debatte vergangene Woche eine entsprechende Gesetzesnovelle verabschiedet.
Schweiz: Nationale Ethikkommission (NEK) hat ihre Stellungnahme zur Forschung an embryonalen Stammzellen veröffentlicht
Schweiz: Veranstaltung zum Thema „Dürfen Gene patentiert werden?“