Schweiz: Bundesrat setzt nationale Ethikkommission für die Humanmedizin ein

   U.S.A.: Vorsitzender einer Ethikkommission verklagt
Schweiz: Ja zur Forschung mit embryonalen Stammzellen
Schweiz: Nationale Ethikkommission (NEK) hat ihre Stellungnahme zur Forschung an embryonalen Stammzellen veröffentlicht
Die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin hat am 18. Juni 2002 ihre Stellungnahme zur Forschung an embryonalen Stammzellen vorgelegt. Die inhaltliche Übereinstimmung mit der Gesetzesvorlage der Regierung, die sich derzeit in der Vernehmlassung befindet, ist gross. 2002-06-25

Der Bundesrat hat eine nationale Ethikkommission für die Humanmedizin (NEK) gewählt. Sie umfasst 21 Mitglieder; Präsident ist der Basler Philosoph und Ethiker Christoph Rehmann-Sutter. Die NEK wird die Entwicklungen in der Medizin und den biomedizinischen Wissenschaften verfolgen und zu den damit verbundenen ethischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Fragen Stellung nehmen. 2001-07-05

Deutsche Studienpreis mit dem Titel „Bodycheck- wie viel Körper braucht der Mensch?“ ist eine Forschungswettbewerb für Studierende aller Fachrichtungen aus dem In- und Ausland. Er wird von der Körber-Stiftung alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit insgesamt 250.000 Euro dotiert. Die Stiftung erwartet bei dem Wettbewerb Anregungen und Einsichten, welche die engen Grenzen eines Faches überschreiten und die sich gleichzeitig um Praxisrelevanz und Verständlichkeit bemühen. Erwünscht sind innovative — gerne auch unkonventionelle — studentische Forschungsarbeiten. Die Teilnehmer können im Rahmen des jeweiligen Wettbewerbsthemas ihre Fragestellungen frei auswählen.

Die Beiträge sind in deutscher Sprache zu verfassen und dürfen einen Umfang von 50 Seiten nicht überschreiten. Es können sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten eingereicht werden. Eine Betreuung durch hochschulinterne oder -externe Personen ist willkommen. 

Bei den 21 vom Bundesrat gewählten Mitgliedern handelt es sich zu etwa gleichen Teilen um Fachpersonen der Ethik, des Gesundheitswesens und aus weiteren Bereichen wie Recht, Natur- und Sozialwissenschaften. Die Kommission besteht aus 11 Frauen und 10 Männern. Die erste Sitzung der NEK wird nach den Sommerferien stattfinden. 

Schweiz: Veranstaltung zum Thema „Dürfen Gene patentiert werden?“
Die Entwicklungen der Bio- und Gentechnologie stellen auch für das Patentrecht eine Herausforderung dar. Die Herausforderung ist nicht nur rechtlicher, sondern auch ethischer Natur. Insbesondere über die Frage, ob gentechnisch veränderte Lebewesen sowie Gene und Gensequenzen patentiert werden dürfen, gehen die Meinungen auseinander. Im Zentrum der öffentlichen Veranstaltung der Eidgenössischen Ethikkommission für die Gentechnik im ausserhumanen Bereich (EKAH) am 26.3.02 stand die Frage, ob Gene patentiert werden dürfen.
Klonverbot für Menschen
Umstrittene Embryonen-Forschung wird in Frankreich erlaubt