Schweiz: Aktuelles zu BSE

   Europäische Union: 971 Millionen Euro für Massnahmen gegen BSE
Schweiz: „Runder Tisch“ zum Thema BSE
Schweiz: Wieder Rinderexporte nach Deutschland
Erstmals seit langem konnte die Schweiz wieder Rinder in ein EU-Land exportieren. Jahrelang hatten EU-Mitgliedsländer aus Angst vor der Einschleppung von BSE keine Rinderimporte aus der Schweiz mehr zugelassen. 2002-02-05

Das Bundesamt für Veterinärwesen der Schweiz bietet auf seiner Website ein umfangreiches Informationsforum zum Thema BSE in deutscher, französischer, italienischer und teilweise auch in englischer Sprache. Die Rubriken sind: Fragen und Antworten, Aktuelle Zahlen, BSE-Schweiz, Massnahmen, BSE-Welt sowie BSE von A-Z.

Seit 1.1.2001 gilt in der Schweiz ein generelles Tiermehlverbot. Verboten wird auch die Verfütterung sogenannter Extraktionsfette, die bei der Produktion von Tiermehlen anfallen. Bereits seit dem 11. Dezember werden aber keine dieser Produkte mehr in den Verkehr gebracht. An den Mehrkosten, die bei der Entsorgung durch Verbrennung entstehen, beteiligt sich der Bund mit bis zu 75 Prozent.

Von 1990 bis Mitte Februar diesen Jahres traten in der Schweiz insgesamt 367 BSE-Fälle auf. Die überwiegende Mehrheit wurde durch den Landwirtin oder den Landwirt selber entdeckt und dem Tierarzt gemeldet, weil das Tier im Stall auffällige Störungen im Verhalten oder beim Gehen gezeigt hat. Seit Anfang 1999 werden in der Schweiz in einem speziellen Überwachungsprogramm alle getöteten, verendeten und krankgeschlachteten Kühe auf BSE untersucht. Zusätzlich wird eine Stichprobe von normalgeschlachteten, gesunden Kühen untersucht.

Das Thema BSE wird auch auf einer neuen Website der Klinik für Wiederkäuer- und Pferdemedizin der Universität Zürich behandelt. Hier finden sich Antworten auf aktuelle Fragen sowie Hintergrundliteratur zu BSE.