Gentechnisch veränderte Lebensmittel sollen künftig generell vor der Markteinführungen getestet und genehmigt werden. Darauf haben sich die 165 Mitgliedsländer der "Codex Alimentarius Kommission" am Freitag in Genf verständigt. 2001-07-12
Für die Finanzierung von Forschungsprojekten und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist der Nationalfonds im Jahr 2000 Förderungsverpflichtungen von 360 Millionen Franken eingegangen. Der Anteil der in SNF-unterstützten Forschungsprojekten beschäftigten Frauen stieg im Jahr 2000 weiter leicht an. Die Einrichtung der ersten SNF-Förderungsprofessuren und die Evaluation und Auswahl einer ersten Serie von Nationalen Forschungsschwerpunkten (NFS) prägten die Förderungsaktivitäten des vergangenen Jahres.
Über die Gesamtheit der Förderungsarten (Projekt und Personenförderung) betrachtet, unterstützte der Nationalfonds die Geistes- und Sozialwissenschaften mit 23 Prozent, die Mathematik, die Natur- und Ingenieurwissenschaften mit 36 Prozent und den Bereich Biologie und Medizin mit 42 Prozent der zur Verfügung stehenden Förderungsmittel.
Bei den Forschungsbeiträgen im Bereich der freien Grundlagenforschung nimmt die Disziplinengruppe Biologie und Medizin mit 46 Prozent der Förderungsmittel den Spitzenplatz ein, gefolgt von Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften mit 40 Prozent und Geistes- und Sozialwissenschaften mit 14 Prozent. Der gegenüber dem Vorjahr um etwa 6 Prozent erhöhte Bundesbeitrag kam vollumfänglich dem neu lancierten Programm der SNF-Förderungsprofessuren zugute.
Der Jahresbericht 2000 des Schweiz. Nationalfonds kann in deutscher, französischer oder englischer Sprache kostenlos angefordert werden bei: Schweiz.
Die Zeitschrift BioTeCH forum erscheint vier Mal pro Jahr. Das Jahresabonnement kostet CHF 35.–, das Einzelexemplar CHF 10.–.
mo. Mit dem BioFuture-Wettbewerb sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler bis 39 Jahre im Bereich der Life Sciences über einen Fünf-Jahres-Zeitraum gefördert werden. Die sechs diesjährigen Gewinner können sich mit je 3 Millionen DM ein Forschungsteam von bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammenstellen. Die Forschungsbereiche der Preisträger reichen von molekularer Medizin über Forschung an Tumorzellen bis hin zur Untersuchung von Antriebsmechanismen von Tieren als Basis für die Entwicklung von Flugrobotern.
Der "Codex Alimentarius" ist ein weltweites System von Normen für Lebensmitteln, das seit der Einführung 1961 von den zwei UN-Organisationen FAO (Welternährung) und der WHO (Weltgesundheitsorganisationen) weiterentwickelt wird. Die Richtlinien sind auch wichtig für die Beurteilung der Gleichwertigkeit von Produkten für den internationalen Handel aus unterschiedlichen Anbauverfahren.
WWF: Schweizer lehnen Gentech-Lebensmittel ab - Moratorium verlangt
Die einheimische Lebensmittelproduktion in der Schweiz verzichtet auf Druck der Konsumentinnen und Konsumenten auf gentechnisch veränderte Lebensmittel. Produzenten und Handel kaufen, verarbeiten und verkaufen nur Lebensmittel, die ohne Gentechnik hergestellt sind. Dies stellt der Word Wide Fund for Nature Schweiz (WWF) in einer Pressemitteilung fest. Er fordert darüber hinaus ein Moratorium für Gentechnik in der Landwirtschaft und ruft die Politiker auf, die Umsetzung des Moratoriums bei der Entscheidung über die Gen-Lex zu unterstützen.
Lebensmittelrecht: Eine Lebensmittelbehörde für ganz Europa
Lebensmittel-News für Europa