Die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin hat am 18. Juni 2002 ihre Stellungnahme zur Forschung an embryonalen Stammzellen vorgelegt. Die inhaltliche Übereinstimmung mit der Gesetzesvorlage der Regierung, die sich derzeit in der Vernehmlassung befindet, ist gross. 2002-06-25
Diese rechtlich verbindliche Vereinbarung wurde anlässlich der letzten FAO-Konferenz im November 2001 beschlossen und regelt erstmalig die Erhaltung und nachhaltige Nutzung von pflanzengenetischen Ressourcen weltweit, sowie die gerechte Aufteilung der sich aus deren Nutzung ergebenden Vorteile. Der Vertrag ist im Einklang mit der Konvention zur Biodiversität (Cartagena Protokoll).
Ausser der Europäischen Kommission haben mittlerweile 26 Staaten den internationalen Vertrag unterschrieben. Eritrea, Ägypten, Jordanien und Guinea haben den Vertrag bereits ratifiziert. Wenn der Vertrag von 40 Ländern ratifiziert ist, tritt er in Kraft.
Weltweit stammen 70 Prozent der pflanzlichen Nahrungsmittel von nur zwölf Pflanzenarten. Mit Abstand am bedeutendsten sind: Reis, Mais, Weizen und Kartoffeln. Die FAO weist darauf hin, dass wirtschaftlich schwächere Länder, wie beispielsweise Entwicklungsländer, häufig die grösste biologische Diversität aufweisen.
km. Diese MAP-Zellen konnten auch im Knochenmark von Menschen isoliert werden. Das Forschungsteam möchte nun herausfinden, ob die Wandlungsfähigkeit der Zellen auch beim Menschen so hoch ist. Wenn dem so wäre, dann könnte man die PatientInnen in Zukunft vielleicht mit ihren eigenen (sogenannten autologen) Stammzellen behandeln. Der grosse Vorteil läge darin, dass die autologen Zellen keine Abstossungsreaktion hervorrufen, und deshalb keine Immundepressiva eingesetzt werden müssten. Wenn man pluripotente adulte Stammzellen zur Verfügung hätte, dann wäre die Diskussion um das umstrittene therapeutische Klonen ebenfalls obsolet. Pluripotente adulte Stammzellen entsprächen in ihrem Differenzierungspotenzial den embryonalen Stammzellen.
Einsendeschluss für Forschungsgesuche: 30. August 2002.
km. Das 1996 gesetzte Ziel, die Zahl der Hungernden der Welt bis 2015 zu halbieren, sei unwahrscheinlich. Die Forschung auf dem Gebiet der genetisch veränderten (GV-) Lebensmittel könne man sinnvoll eingesetzten, um die Ernährungssituation in den Hungerregionen der Welt zu verbessern, hiess es auf einer Konferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Problematisch sei, dass in den Entwicklungsländern viel zu wenig Mittel für die Forschung im Bereich Gentechnologie zur Verfügung stünden. In den Entwicklungsländern würde weniger als ein halbes Prozent des Werts der landwirtschaftlichen Produktion in die Agrarforschung gesteckt, während es in den Industrieländern zwei bis fünf Prozent seien.
km. Diese MAP-Zellen konnten auch im Knochenmark von Menschen isoliert werden. Das Forschungsteam möchte nun herausfinden, ob die Wandlungsfähigkeit der Zellen auch beim Menschen so hoch ist. Wenn dem so wäre, dann könnte man die PatientInnen in Zukunft vielleicht mit ihren eigenen (sogenannten autologen) Stammzellen behandeln. Der grosse Vorteil läge darin, dass die autologen Zellen keine Abstossungsreaktion hervorrufen, und deshalb keine Immundepressiva eingesetzt werden müssten. Wenn man pluripotente adulte Stammzellen zur Verfügung hätte, dann wäre die Diskussion um das umstrittene therapeutische Klonen ebenfalls obsolet. Pluripotente adulte Stammzellen entsprächen in ihrem Differenzierungspotenzial den embryonalen Stammzellen.
Eine Minderheit der NEK spricht sich generell gegen die Forschung an Embryonen aus; unabhängig davon, ob es sich um „überzählige Embryonen“ handelt, oder nicht. Die VertreterInnen der Minderheit sind der Ansicht, dass Embryonen unter keinen Umständen instrumentalisiert werden dürfen. Forschung mit Embryonen könne zum Dammbruch führen, langfristig zu einem Respektverlust vor dem menschlichen Leben führen und damit auch die Tore für Keimbahneingriffe öffnen. Ausserdem stellt die Minderheitsmeinung der NEK die Richtung der „neuen Medizin“ und deren soziale und ethische Auswirkungen grundsätzlich in Frage (Stichwort: illusionäre Perfektionierung des Lebens).
Welternährungsgipfel: Grüne Gentechnik könnte den Hunger bekämpfen
Zwischen dem 10. und 13. Juni 2002 fand in Rom der Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen (FAO) statt. Nach kontroverser Diskussion einigte man sich in der Schlusserklärung auch darauf, dass mit Hilfe der Grünen Gentechnik das Problem der Unterernährung, verbessert werden könne. 2002-06-25
Adulte Stammzellen zeigen im Tierversuch Pluripotenz
Schweiz: Bundesgesetz zur Forschung an embryonalen Stammzellen geplant