Nachdiplomkurs "Risiko und Sicherheit"

   Xenotransplantation: Schaffung einer zentralen europäischen Kommission gefordert
Risikobeurteilung von transgenem Raps
Drei Millionen Franken für Holographielabor zur Erforschung biologischer Moleküle
Für den Neubau des Holographielabors des Physik-Institutes an der Universität Zürich-Irchel bewilligte der Regierungsrat einen Kredit von 2,98 Millionen Franken.

Ein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot mit dem Titel "Risiko und Sicherheit" wird ab März 2001 in gemeinsamer Trägerschaft von der ETH Zürich, der ETH Lausanne und der Universität St. Gallen angeboten. Angesprochen sind Personen aus Firmen, Verwaltungsstellen und Hochschulinstituten sowie Privatpersonen, die sich mit Risiko- und Sicherheitsfragen beschäftigen. 2000-10-04

Der Nachdiplomkurs ist vor allem für Akademikerinnen und Akademiker aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften konzipiert. In den vergangenen fünf Jahren wurde der Kurs schon dreimal mit Erfolg durchgeführt.Der Schwerpunkt wurde auf das Thema "Risiko und Sicherheit technischer Systeme" gelegt. In den Kurs sind auch geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Aspekte einbezogen. Die Absolventinnen und Absolventen sollen befähigt werden, sich Risikoproblemen ganzheitlich zu nähern, diese zu analysieren und zu bewerten sowie im Rahmen des Risiko- und/oder Führungsmanagements geeignete Lösungen zu entwickeln.

Die Weiterbildung kann berufsbegleitend absolviert werden und dauert zirka zwei Jahre. Sie umfasst 31 bis 78 Kurstage (minimal/maximal)mit Vorlesungen und Fachvorträgen, Übungen, selbständigen Gruppen- und Einzelarbeiten sowie Exkursionen. Die Anmeldung für den nächsten Kurs sollte bis zum 30. November beim Kurskoordinator eintreffen. Es ist auch möglich einzelne Module aus Fortbildung wahrzunehmen. Die Gebühren für den Nachdiplomkurs betragen 4.150 Fr. Für einen Abschluss als Sicherheitsingenieur werden weitere 600 Fr. erhoben. Einzelne Module als Fortbildung kosten 200 Fr./Tag.

Lebensmittelrecht: Eine Lebensmittelbehörde für ganz Europa
Die Europäische Kommission machte Anfang November den Vorschlag, eine Europäische Lebensmittelbehörde (ELB) einzurichten. Ausserdem wird angestrebt, europaweit allgemeine Grundsätze des Lebensmittelrechts festzulegen. Dies sind die wichtigsten Bausteine der Kommissionsstrategie im Bereich der Lebensmittelsicherheit.
EU: Europaweites System für Lebensmittelsicherheit
Erste Schritte für eine Umsetzung von internationalen Richtlinien zur Biosicherheit