Lebensmittel-News für Europa

   Neue Broschüre: Gentechnik in der Lebensmittelherstellung
Kurzbeschreibungen von EU-Projekten zur Lebensmittelforschung
Neue Rubrik "Gentechnik" im Informationsforum Ernährung
Das Informationsforum Ernährung im Deutschen Agrarinformationsnetz (DAINet) bietet ab sofort die Informationen rund um das Thema Gentechnik und gentechnisch verändertes Material im Bereich Ernährung bzw. Lebensmittel in einer eigenen Rubrik an.

Der European Food Information Council (EUFIC) ist eine unabhänigige, nicht auf Gewinn ausgerichtete Organisation. Ihr Ziel ist es, VerbraucherInnen, Ernährungs- und GesundheitsexpertInnen, Lehrkräften und Medien auf wissenschaftlichen Fakten basierende Information über Lebensmittel zu liefern.

Den ersten Preis im Bereich „Innovative Geschäftsidee“ erhielt ein Unternehmen, das sich mit neuen Therapiemöglichkeiten durch programmierten Zelltod beschäftigt. Der zweite Preis wurde für ein System vergeben, mit dem man Peptid-Chips drucken kann. Grundlage dieser Technologie ist ein handelsüblicher Laserdrucker, der mit speziellen Tonerpartikeln in der Lage ist, Peptide auf einer Trägerfolie zu synthetisieren. So entsteht ein definierter Peptid-Chip, der anschliessend z.B. bei der Suche nach neuen Medikamenten eingesetzt werden kann. Eine intelligente Sensorik für den Biochip-Markt haben die Preisträger des dritten Preises ausgeklügelt.

Durch die direkte Auswertung der Daten innerhalb des Detektorsystems kann die Datenflut erheblich reduziert werden, die beim Einsatz von Biochips normalerweise anfällt.

Anerkennung fanden auch Medikamente aus Schneckengift und alternativen Möglichkeiten zu Tierversuchen. Ein weiteres Unternehmen, das am Wettbewerb teilnahm, setzt Pflanzenwurzeln zur Produktion von Wirkstoffen für die Arzneimittelindustrie ein: In speziell entwickelten Bioreaktoren werden transgene Wurzelhaarkulturen gezüchtet, die Biopharmazeutika herstellen. Diese aktiven Substanzen werden von der Wurzel direkt in das Nährmedium abgegeben und können daraus kostengünstig isoliert werden. Doch nicht nur Geschäftsideen aus dem medizinischen Bereich wurden prämiert. Das Ziel eines weiteren preisgekrönten Unternehmens war die biotechnologische Herstellung von Bio-Kraftstoffen (Biodiesel) und Tensiden aus deproteinisierter Molke. 

Der Aufbau von Kapazitäten war ein weiterer wichtiger Punkt des ICCP-1. Es war erkannt worden, dass vielen Entwicklungsländern die notwendigen Infrastrukturen und das Know-how zur Umsetzung des Protokolls noch fehlen. Auf dem ICCP-1 stellte die UNEP (United Nations Environment Programme) in Zusammenarbeit mit der Global Enviromental Facility (GEF) ihr Projekt zur Entwicklung von nationalen Frameworks für die biologische Sicherheit vor. Ein Workshop für Experten zum Aufbau von Kapazitäten ist für Juni 2001 in Kuba geplant. Erwartet werden Vertreter von Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und internationalen Vereinigungen. 

mo. Das Internetangebot hat die Schwerpunkte Lebensmittelsicherheit, Ernährung und Biotechnologie und ist für für sechs Sprachen geplant (englisch, französisch, deutsch, italienisch, spanisch, portugiesisch). Die EUFIC vertreibt auch eine Reihe von selbst verfassten Broschüren, zum Beispiel zum Thema „Safety Evaluation of Novel Food“ . Ebenfalls vom EUFIC ins Leben gerufen ist die Website www.coolfoodplanet.org, die sich an Kinder und Jugendliche richtet. Hier gibt es einen Ernährungsquiz und jede Menge Tipps rund um die Ernährung. 

Nachweismethoden für gentechnisch hergestellte Lebensmittel
Ein populärwissenschaftlicher Übersichtsartikel zu „Analysenmethoden gentechnisch hergestellter Lebensmittel“ ist jetzt auf der Website für „Geninformation“ des österreichischen Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen erschienen.
WWF: Schweizer lehnen Gentech-Lebensmittel ab - Moratorium verlangt
Neue Vereinbarungen für gentechnisch veränderte Lebensmittel