Europäische Kommission informiert über Biowissenschaften

   Lebenswissenschaften: Die Zukunft der Forschung in Europa
Das Buch zum Jahr der Lebenswissenschaften
E-BioSci für Biowissenschaften geht online
Seit kurzem ist die europäische Website E-BioSci http://www.e-biosci.org online. E-BioSci gilt als Pendant der US-Websites PubMed und PubMed Central. Sie bietet Biowissenschaftlern die Möglichkeit zur Publikation und soll eine zentrale Datenbank für biologische Datenbestände sein. Das Projekt entstand auf Initiative der European Molecular Biology Organisation (EMBO) und wurde von der Europäischen Kommission mit einem Beitrag von 2,4 Mio. Euro unterstützt.

CORDIS, der Forschungs- und Entwicklungsinformationsdienst der Europäischen Kommission, bietet im Internet einen benutzerfreundlicheren Zugang zu den Ergebnissen des Vierten Rahmenprogramms (RP4) im Bereich Biowissenschaften und -technologien.

Die Websites der Programme "Biomedicine & Health" (BIOMED - Biomedizin & Gesundheitswesen), "Biotechnology" (BIOTECH - Biotechnologie) und "Agriculture & Fisheries (FAIR - Landwirtschaft & Fischerei) wurden überholt und bieten nun einen dynamischeren Zugang sowohl zu finanzierten Projekten als auch zu den neuesten Forschungsergebnissen. Unter den Ergebnissen sind Daten über medizinische Forschung, Kenntnisse von Biosystemen, die klinische Praxis, fortgeschrittene Technologien für nahrhafte Lebensmittel sowie Produktion und Verwendung von biologischem Rohmaterial.

Das interdisziplinäre Programm "Ethical, Legal & Social Aspects" (ELSA - Ethische, rechtliche und soziale Fragen) hat ebenfalls ein neues Design. Die Ergebnisse von Forschungsaktivitäten zu den gesellschaftlichen Fragen in Bezug auf die Regulierung und Erwünschtheit der Biowissenschaften, für die ein Budget in Höhe von 30 Millionen Euro vorgesehen ist, sind nun über die neu gestaltete Website leicht zugänglich.

Quelle: European Commission 

Schweiz: Bundesrat setzt nationale Ethikkommission für die Humanmedizin ein
Der Bundesrat hat eine nationale Ethikkommission für die Humanmedizin (NEK) gewählt. Sie umfasst 21 Mitglieder; Präsident ist der Basler Philosoph und Ethiker Christoph Rehmann-Sutter. Die NEK wird die Entwicklungen in der Medizin und den biomedizinischen Wissenschaften verfolgen und zu den damit verbundenen ethischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Fragen Stellung nehmen. 2001-07-05
Diskussionen um falsch deklariertes Gentech-Futter
Schweiz: Forschungszentrum für Tomographie eingeweiht