Impfstoff gegen AIDS an Affen erprobt

   Hochleistungs-Spektrometer für das Biozentrum der Universität Basel
Freisetzungsversuch mit transgenen Kartoffeln
EU-Kommission präsentiert Forschungsarbeiten zu GVO
Die Europäische Kommission hat eine Übersicht über die Ergebnisse von Forschungsarbeiten zu GVO (gentechnisch veränderte Organismen) veröffentlicht, die von ihr unterstützt und zwischen 1985 und 2000 durchgeführt wurden.

Eine zweistufige Impfung gegen AIDS hat bei Experimenten an der Emory-Universität in Atlanta/Georgia (USA) unter der Leitung von Dr. Harriet L. Robinson erste Erfolge gebracht. Der Impfstoff wurde an Rhesusaffen getestet.

Über den Fortschritt in der Entwicklung eines Impfstoffes gegen AIDS wird in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Science“ vom 9.3.2001 berichtet. Robinson und ihre Kollegen vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) verwendeten für ihr Experiment den SIHV, ein Hybrid-Virus mit Anteilen des HIV und des SIV, einem Immunschwäche-Virus bei Affen.

Nach der Impfung bildeten die Rhesusaffen Proteine der Viren HIV und SIV.

Für die Auffrischungsimpfung wurde ein Impfstoff verwendet, der SHIV und DNA-Bestandteile eines Pockenvirus enthielt. Sieben Monate nach der Auffrischungsimpfung wurden die Tiere mit dem hochpathogenen Hybridvirus infiziert. Das Ergebnis: 23 der 24 Affen hatten 20 Wochen nach der Behandlung die Infektion unter Kontrolle. Die vier Kontrolltiere, die nicht geimpft wurden, hatten einen hohen Spiegel des Erregers im Blut und starben letztlich alle an AIDS.