Freisetzungsversuch mit transgenen Kartoffeln

   Hochleistungs-Spektrometer für das Biozentrum der Universität Basel
Von "Abferkelabteil" bis "Zwischenfrüchte"
Internationaler Vertrag zu Pflanzengenetischen Ressourcen
Am 6. Juni 2002 haben 15 europäische Länder sowie die Europäische Kommission in Rom den Internationalen Vertrag zu Pflanzengenetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft unterschrieben.

Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) hat am 16. April 1999 erstmals einen Entscheid über die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen gefällt. Es hat sowohl das Gesuch der Firma Plüss-Staufer AG für einen Versuch mit T25-Mais in Oftringen als auch das Gesuch der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Pflanzenbau in Changins (RAC) für gentechnisch veränderte Kartoffeln abgelehnt. 1999-06-16

Hochleistungs-Spektrometer dieser Art dienen zur Aufklärung der dreidimensionalen Struktur und der Wechselwirkung von biologischen Makromolekülen. Die Hochfeld-NMR-Spektroskopie (NMR: Nuclear Magnetic Resonance) ist für die Strukturaufklärung von biologischen Zielstrukturen eine Schlüsseltechnologie in der Wirkstoffentwicklung. Wesentliche Anwendungen der biologischen Strukturaufklärung finden sich in der Pharmaindustrie und in der Medizin. So wurden zum Beispiel die bis jetzt erfolgreichsten Medikamente gegen das Aids-Virus durch die sehr genaue räumlichen Kenntnis der HIV-Protease entwickelt.

Seit Ende 1999 arbeitet am Biozentrum der Universität Basel eine neue Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Stephan Grzesiek auf dem Gebiet der Spektroskopie. Wesentliche Ziele für die nächsten Jahre sind die Aufklärung von Protein-Protein-Wechselwirkungen auf dem Gebiet der Zelladhäsion, der Entwicklungsbiologie und des Aids-Viruses.

Der Kauf des neuen Spektrometers sowie eines zweiten, bereits installierten 600-MHz-Gerätes wurde durch eine gemeinsame Spende von fünf Millionen Franken der beiden Basler Pharmaunternehmen F.Hoffmann-LaRoche und Novartis an das Biozentrum ermöglicht. Das Gerät wird zur Hälfte auch von Forschungsgruppen bei Roche und Novartis mitbenutzt werden.

Schweizer Bauern setzen heute grosse Mengen an Pilzbekämpfungsmitteln ein, um ihre Kartoffeln vor dem Mehltau zu schützen. Im Jahre 1997 z.B. wurden für die Bekämpfung dieser gefährlichen Kartoffelkrankheit 5,5 Mio Schweizer Franken ausgegeben. Im Biolandbau wird versucht, dem Pilz mit Kupferspritzungen beizukommen. Die Forschungsanstalt in Changins forscht seit vielen Jahren mit öffentlichen Geldern, um den Bauern gegen Pflanzenkrankheiten resistentes Saatgut anbieten zu können und damit nachhaltigere Anbaumethoden zu fördern. 

Welternährungsgipfel: Grüne Gentechnik könnte den Hunger bekämpfen
Zwischen dem 10. und 13. Juni 2002 fand in Rom der Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen (FAO) statt. Nach kontroverser Diskussion einigte man sich in der Schlusserklärung auch darauf, dass mit Hilfe der Grünen Gentechnik das Problem der Unterernährung, verbessert werden könne. 2002-06-25
Adulte Stammzellen zeigen im Tierversuch Pluripotenz
Schweiz: Nationale Ethikkommission (NEK) hat ihre Stellungnahme zur Forschung an embryonalen Stammzellen veröffentlicht