Schweiz: Forschungszentrum für Tomographie eingeweiht

   Das Buch zum Jahr der Lebenswissenschaften
Im Juni 2002 ist ein Sammelband über die Lebenswissenschaften - mit dem Titel: „Wohin geht die Reise? Lebenswissenschaften im Dialog“ - erschienen. Herausgeber ist der Verband Deutscher Biologen e.V. Gefördert durch das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

In Zürich ist 5. September 2001 das Kompetenz- und Referenzzentrum für MRI-Methodologie offiziell eröffnet worden. Trägerinstitutionen sind das Institut für Biomedizinische Technik der Universität und der ETH Zürich sowie Philips Medical Systems. Das Kompetenzzentrum, zu dem zwei neue MRI-Tomographen gehören, wird von Philips zu einem erheblichen Teil finanziert.

Mit Magnetresonanztomographie (MRI, Magnetic Resonace Imaging) lässt sich das Körperinnere ohne Einsatz von Röntgenstrahlen im Detail abbilden. So können z.B. Schnittbilder des Gehirns hergestellt und Hirnfunktionen analysiert werden. Die Hauptaufgabe des Kompetenzzentrums für MRI-Methodologie liegt in der Förderung und Koordination der Forschung sowie der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet des MRI. Philips Medical Systems unterstützt das Kompetenzzentrum mit 6,5 Mio. CHF für fünf Jahre. Das Kompetenzzentrum erhält zwei Assistenz-Professuren. Philips Medical System finanziert eine der Stellen, die andere wird gemeinsam durch die Universität und die ETH Zürich getragen. Zur Ausrüstung des Kompetenzzentrums gehören zwei neue MRI-Tomographen von Philips, die sich am Universitätsspital Zürich befinden.

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung wurde ausserdem der Philips Innovation Award 2001 im Wert von 20'000 Euro verliehen. Er ging an die beiden Forscher Markus Weiger und Klaas Prüssmann. Diese wurden für Entwicklungen von schnellen MRI-Bildakquisitionsverfahren ausgezeichnet, die sie am Institut für Biomedizinische Technik gemacht haben.