Europa: Forschung über Grenzen

   Forschen und Gewinnen
EU-Parlament streicht weitgehend Auflagen zur Embryonenforschung
Schweiz : Ab 2002 neue internationale Fachmesse für Forschung und Entwicklung in den Lebenswissenschaften in Basel
Die tradtionelle technische Fachmesse für Chemische Technik, Analytik und Biotechnologie „Ilmac“ hat eine Nachfolgerin. Die Messe Basel wird vom 15.-18. Oktober 2002 die „r+d in Life Sciences“ veranstalten: Eine neue internationale Fachmesse und Kongress für Forschung und Entwicklung, Analytik und Diagnostik in Life Sciences und in der Chemischen Industrie. Die in einem zweijährigen Rhythmus durchgeführte Messe für Forschung und Entwicklung, Analytik und Diagno-stik wird von einem hochkarätig besetzten Wissen-schaftskongress begleitet. Angesprochen sind in erster Linie Wissenschafter aus den Life Sciences und aus der chemischen Industrie.

Die Europäische Kommission hat einen Entwurf zur Vollbeteiligung der Schweiz am 5. Rahmenprogramm veröffentlicht. Das finanzielle Abkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union tritt am 1. Januar 2002 in Kraft. Die Schweiz wird jedoch bereits Mitte des nächsten Jahres an das 5. Rahmenprogramm assoziiert, allerdings ohne direkte Finanzierung seitens der Europäischen Kommission bis zum 1. Januar 2002.

Die Euro-Beratung der Universität Basel weist darauf hin, dass die Detailabsprachen zwischen der Schweiz und der Kommission zum Programm "Improving the Human Research Potential"(IHP) noch nicht abgeschlossen sind. Sie empfiehlt daher europäischen Stipendiatinnen und Stipendiaten eine Bestätigung einzuholen, damit sie sich ohne Einschränkungen am IHP-Programm beteiligen können. Ausserdem wird Schweizer Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Rahmenprogramm angeraten, eine Kopie des eingereichten Gesuches an das Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW) zu senden, damit Projekte mit Beginn vor dem 1.1.2002 bis zum Projektende durch das BBW unterstützt werden können.

Umstrittene Embryonen-Forschung wird in Frankreich erlaubt
In Frankreich wird die Nutzung menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken erlaubt. In der Pariser Nationalversammlung zur Revision des Bioethik-Gesetzes wurde nach einer viertägigen Debatte vergangene Woche eine entsprechende Gesetzesnovelle verabschiedet.
Schweiz: Bundesrat setzt nationale Ethikkommission für die Humanmedizin ein
Deutschland: DFG gegen Import von Stammzellen