Die Medien und die Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga sind aufgrund in der Schweiz falsch deklariertem Gentech-Futter beunruhigt. Darum reicht SP-Nationalrätin Sommaruga laut Sonntags-Zeitung einen Vorstoss zur Warenfluss-Transparenz und zur Gentech-Deklaration auch von Fleisch, Milch und Eiern ein. Experten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zeigten sich in der Web-Zeitung gegenüber dem Deklarationsvorstoss skeptisch.
Der Steiner-Preis wird Krek im November an einer Feier in Bern verliehen. Er erhält den Preis für ein Forschungsprojekt über die von Hippel Lindau-Krankheit, einem vererbbaren Krebssyndrom. Nach dem Ende der vierjährigen Forschungsdauer wird vom Preisträger die Durchführung einer internationalen Konferenz zu ihrem Forschungsthema erwartet.
Im Januar hatte Krek bereits den mit 200 000 Franken dotierten "Robert Wenner-Preis" der Schweizerischen Krebsliga erhalten. Im März konnte er den "Friedrich Miescher-Preis" - dotiert mit 20 000 Franken - entgegennehmen.
Das 1970 gegründete FMI ist eine Zweigniederlassung der Novartis Forschungsstiftung. Es beschäftigt sich mit biomedizinischer Grundlagenforschung.
Der Nachweis von GVO ist auch für die Europäische Union ein Thema. Um Importe, Warenflüsse und GVO-Deklarationen besser zu kontrollieren, hat die EU-Kommission zu Jahresbeginn ein Forschungsprojekt zum GVO-Nachweis gestartet. Dabei wird auf die neue Biochip-Technologie gesetzt, die sich in Pilotstudien bereits in der Toxikologie und zur Erkennung von Antibiotika-Resistenzen in Spitälern bewährte. Die Fachstelle für Biosicherheitsforschung in Basel (BATS) plant auf Herbst einen Überblicks-Report über den aktuellen Stand und die Zukunft der verschiedenen GVO-Detektionsmethoden.
Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen beantragt
Das Institut für Pflanzenwissenschaft der ETH Zürich plant einen kleinen Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen. Das Gesuch zur Bewilligung dieses wissenschaftlichen Experiments ist beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) eingereicht worden. Dem Weizen wurde ein Gen eingesetzt, das ihn resistenter gegen den Schadpilz Stinkbrand macht.
USA: Erster gentechnisch veränderter Affe
Neue EU-Richtlinie zur Freisetzung und Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen