Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Vorstoss der US-Forscher kritisiert, die erstmals gezielt Embryonen für die Forschung erzeugt hatten. Die DFG ist auch gegen den Import von Stammzellen aus speziell dafür erzeugten Embryonen. Für die DFG ergäben sich ethische Bedenken aus der Tatsache, dass "ein beginnender Mensch hergestellt wird, um getötet zu werden". 2001-07-19
Deutsche Studienpreis mit dem Titel „Bodycheck- wie viel Körper braucht der Mensch?“ ist eine Forschungswettbewerb für Studierende aller Fachrichtungen aus dem In- und Ausland. Er wird von der Körber-Stiftung alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist mit insgesamt 250.000 Euro dotiert. Die Stiftung erwartet bei dem Wettbewerb Anregungen und Einsichten, welche die engen Grenzen eines Faches überschreiten und die sich gleichzeitig um Praxisrelevanz und Verständlichkeit bemühen. Erwünscht sind innovative — gerne auch unkonventionelle — studentische Forschungsarbeiten. Die Teilnehmer können im Rahmen des jeweiligen Wettbewerbsthemas ihre Fragestellungen frei auswählen.
Die Beiträge sind in deutscher Sprache zu verfassen und dürfen einen Umfang von 50 Seiten nicht überschreiten. Es können sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten eingereicht werden. Eine Betreuung durch hochschulinterne oder -externe Personen ist willkommen.
Bei den 21 vom Bundesrat gewählten Mitgliedern handelt es sich zu etwa gleichen Teilen um Fachpersonen der Ethik, des Gesundheitswesens und aus weiteren Bereichen wie Recht, Natur- und Sozialwissenschaften. Die Kommission besteht aus 11 Frauen und 10 Männern. Die erste Sitzung der NEK wird nach den Sommerferien stattfinden.
Die Vorsitzende des Bundestags-Forschungsausschusses, Ulrike Flach (FDP), sagte hingegen, sie würde "aus ethischen Gründen keinen Anstoß daran nehmen", wenn in Einzelfällen und staatlich kontrolliert auch in Deutschland Embryonen ausschließlich zur Stammzellengewinnung erzeugt würden. Diese Position sei jedoch nicht mehrheitsfähig. Daher werde ihre Fraktion im Herbst bei der Parlamentsentscheidung zur Stammzellenforschung beantragen, nur überzählige Embryos zu verwenden, sagte sie der "taz".
EU-Parlament streicht weitgehend Auflagen zur Embryonenforschung
Forschung mit menschlichen Stammzellen und Embryonen kann künftig ohne strikte Auflagen mit EU-Mitteln gefördert werden.
Adulte Stammzellen zeigen im Tierversuch Pluripotenz
Schweiz: Nationale Ethikkommission (NEK) hat ihre Stellungnahme zur Forschung an embryonalen Stammzellen veröffentlicht