| USA: Erster gentechnisch veränderter Affe | |||||||
Amerikanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, einen Rhesusaffen mit einem gentechnisch eingefügten Gen zu züchten. Dies gaben die amerikanischen Gesundheitsbehörden (NIH) bekannt. Damit ist der Affe der erste nicht-menschliche Primat, der ein fremdes Gen trägt.
Der Rhesusaffe mit dem Namen ANDi wurde am 2. Oktober im Primatenforschungsinstitut Oregon der Universität in Portland geboren. Sein Name leitet sich ab vom rückwärts gelesenen "inserted DNA", dem fremdem Erbgut, das er in jeder seiner Körperzellen trägt. Für den Versuch wurde mit einem Virus das fremde Gen in 224 Eizellen eingeschleust. Nach der Befruchtung der Eizellen kam es letztlich bei fünf Affen zu einer Schwangerschaft. Drei der neugeborenen Äffchen überlebten. Jedoch nur einer der Affen, Andi, trug das Gen in sich. Die Wissenschaftler hoffen, mit dieser Methode neue Wege zur Entwicklung von Therapien für den Menschen erschliessen zu können. | |||||||