Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft hat ein aktualisiertes Register mit Listen der Meldungen und Bewilligungsgesuche für Tätigkeiten mit gentechnisch veränderten oder pathogenen Organismen in geschlossenen Systemen veröffentlicht. Diese Listen sind regelmässig im Bundesblatt publiziert.
Zum Antrag gehört neben einer Projektbeschreibung auch eine Zusammenfassung des geplanten Versuchs und Informationen zur Rechtslage. In dem Versuch soll die Resistenz von weizen gegen Pilzbefall (Stinkbrand) untersucht und die Wechselwirkungen mit anderen Organismen analysiert werden.
Interessierte Personen können die nicht vertraulichen Akten bis zum 16. März 2001 beim Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), Abt. Stoffe, Boden, Biotechnologie, Worblentalstrasse 68, 3063 Ittigen (Bitte vorher anmelden über Telefon 031/322 93 49) oder bei der Gemeindeverwaltung, Tagelswangerstr. 2, 8315 Lindau zu den üblichen Bürozeiten einsehen.
mo. Im vergangenen halben Jahr sind in der Schweiz beispielsweise Untersuchungen zum Nährwert von transgenem Bt-Mais für Nutzinsekten, zur klassischen Schweinepest, zur ökologischen Sicherheitsforschung von transgenem Weizen und zur BSE-Diagnostik gemacht worden.
Gefahr durch antibiotikaresistente Bakterien in Rohwürsten?
Eine Forschungsarbeit des Labors für Lebensmittelmikrobiologie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich zeigt, dass mehrfach antibiotikaresistente Bakterien aus Rohwürsten (z.B. Salsiz, Salami) ihre Resistenzen auch auf menschliche Krankheitserreger übertragen könnten.
Diskussionen um falsch deklariertes Gentech-Futter
Euroberatung an der Universität Basel