Europäische Union: 971 Millionen Euro für Massnahmen gegen BSE

   Schweiz: Aktuelles zu BSE
Schweiz: „Runder Tisch“ zum Thema BSE
Schweiz: Wieder Rinderexporte nach Deutschland
Erstmals seit langem konnte die Schweiz wieder Rinder in ein EU-Land exportieren. Jahrelang hatten EU-Mitgliedsländer aus Angst vor der Einschleppung von BSE keine Rinderimporte aus der Schweiz mehr zugelassen. 2002-02-05

Michaele Schreyer, die für den Haushalt zuständige EU-Kommissarin, hat den ersten Berichtigungs- und Nachtragshaushaltsplan (BNH) zum Haushalt 2001 der Europäischen Kommission unterbreitet, mit dem weitere 971 Millionen Euro für Maßnahmen zur Bewältigung der BSE-Krise bereitgestellt werden sollen. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem eine spezifische Marktstützung sowie die Schlachtung und Beseitigung von über 30 Monate alten Rindern. 2001-02-07

Mit dem Vorschlag sollen schwerpunktmäßig die zusätzlichen, auf der Ratstagung "Landwirtschaft" beschlossenen Aufwendungen gedeckt werden. Dazu gehören die Beseitigungsmaßnahme der über 30 Monate alten Tiere, die nicht in die Nahrungskette gelangen dürfen (700 Millionen Euro), die Interventionsausgaben auf dem Rindfleischmarkt (238 Millionen Euro) und die Kofinanzierung der BSE-Tests (33 Millionen Euro).

Dieser BNH wird aus den Überschüssen des Haushaltsjahres 2000 finanziert und muss noch vom Rat und dem Europäischen Parlament genehmigt werden.

Quelle: Europäische Kommission