Mit dem „Biofuture –Preis“ sind am 21.5.2001, sechs Arbeitsgruppen von der deutschen Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, ausgezeichnet worden. Mit 12 Millionen Mark Preisgeld ist er der am höchsten dotierte Preis für Nachwuchsgruppen in Deutschland.
Für die Finanzierung von Forschungsprojekten und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist der Nationalfonds im Jahr 2000 Förderungsverpflichtungen von 360 Millionen Franken eingegangen. Der Anteil der in SNF-unterstützten Forschungsprojekten beschäftigten Frauen stieg im Jahr 2000 weiter leicht an. Die Einrichtung der ersten SNF-Förderungsprofessuren und die Evaluation und Auswahl einer ersten Serie von Nationalen Forschungsschwerpunkten (NFS) prägten die Förderungsaktivitäten des vergangenen Jahres.
Über die Gesamtheit der Förderungsarten (Projekt und Personenförderung) betrachtet, unterstützte der Nationalfonds die Geistes- und Sozialwissenschaften mit 23 Prozent, die Mathematik, die Natur- und Ingenieurwissenschaften mit 36 Prozent und den Bereich Biologie und Medizin mit 42 Prozent der zur Verfügung stehenden Förderungsmittel.
Bei den Forschungsbeiträgen im Bereich der freien Grundlagenforschung nimmt die Disziplinengruppe Biologie und Medizin mit 46 Prozent der Förderungsmittel den Spitzenplatz ein, gefolgt von Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften mit 40 Prozent und Geistes- und Sozialwissenschaften mit 14 Prozent. Der gegenüber dem Vorjahr um etwa 6 Prozent erhöhte Bundesbeitrag kam vollumfänglich dem neu lancierten Programm der SNF-Förderungsprofessuren zugute.
Der Jahresbericht 2000 des Schweiz. Nationalfonds kann in deutscher, französischer oder englischer Sprache kostenlos angefordert werden bei: Schweiz. Nationalfonds, PRI, Wildhainweg 20, Postfach, 3001 Bern, Tel. 031 308 22 22, Fax 031 308 22 65,
Die Zeitschrift BioTeCH forum erscheint vier Mal pro Jahr. Das Jahresabonnement kostet CHF 35.–, das Einzelexemplar CHF 10.–.
Mit dem BioFuture-Wettbewerb sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler bis 39 Jahre im Bereich der Life Sciences über einen Fünf-Jahres-Zeitraum gefördert werden. Die sechs diesjährigen Gewinner können sich mit je 3 Millionen DM ein Forschungsteam von bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammenstellen. Die Forschungsbereiche der Preisträger reichen von molekularer Medizin über Forschung an Tumorzellen bis hin zur Untersuchung von Antriebsmechanismen von Tieren als Basis für die Entwicklung von Flugrobotern.
Schweiz: Drei Preise in Folge für Wissenschaftler vom Friedrich-Miescher-Institut
Der Wissenschaftler Wilhelm Krek erhält den mit 1 Million Franken dotierten Preis der "Dr. Josef Steiner Krebsstiftung". Krek forscht am Friedrich Miescher-Institut (FMI) in Basel. In diesem Jahr hat er damit bereits den dritten Preis für seine Arbeit in der Krebsforschung erhalten.
Genius Biotech Award: Preise für biotechnologische Innovationen
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